Logopädie ist die medizinisch-therapeutische Fachdisziplin, die sich mit Störungen der Sprache, des Sprechens, der Stimme, des Schluckens und der Kommunikation befasst. Ziel der Logopädie ist es, diese Fähigkeiten zu fördern oder wiederherzustellen – bei Kindern wie auch bei Erwachsenen.
Bereiche, die die Logopädie abdeckt:
1. Sprachstörungen
- z. B. bei Kindern mit verzögerter Sprachentwicklung (Sprachentwicklungsstörung)
- nach einem Schlaganfall (Aphasie)
2. Sprechstörungen
- z. B. bei Stottern oder Poltern
- Artikulationsstörungen (z. B. Lispeln)
3. Stimmstörungen
- z. B. heisere oder überlastete Stimme (Dysphonie)
- bei Sängern oder Lehrern, die beruflich viel sprechen
4. Schluckstörungen (Dysphagie)
- häufig nach Schlaganfällen oder bei neurologischen Erkrankungen
5. Kommunikationsstörungen
- z. B. bei Autismus oder geistiger Behinderung
Ziel der Logopädie:
Das Ziel der Logopädie ist die Verbesserung, Wiederherstellung oder Förderung der kommunikativen Fähigkeiten von Menschen mit sprachlichen, sprechmotorischen, stimmlichen oder schluckbezogenen Beeinträchtigungen. Dabei richtet sich die Therapie an Menschen aller Altersgruppen – von Kleinkindern bis zu Senioren.